Fotoschule | Mentorat | Begabtenförderung

Warum

Zwischen 1985 und 2015 arbeitete ich als Psychologe. Vorwiegend mit ADHS- und Autismus-Betroffenen. Sowie mit Hochbegabten und mit Kindern, bei welchen Teilleistungsstörungen vorliegen (Legasthenie, Dyskalkulie) oder welche aus anderen Gründen ihr Potenzial nicht entfalten können.

Nic (10) bei der Arbeit

Nur zu gut weiss ich um die gravierenden persönlichen Auswirkungen brachliegender Potentiale von intelligenten, schwierigen und unangepassten Kindern. Ich kenne ihre innere Leere, ihre quälenden Nöte und ihre Sehnsüchte.

Auch die Sorgen ihrer Eltern sind mir bestens bekannt.

In der Schweiz sind wir in zahlreichen Bereichen der Forschung, der Medizin sowie in anderen Gebieten führend. Die Seelen und Talente vieler intelligenter Kinder mit Handicaps hingegen lassen wir verkümmern. Das darf nicht sein.

Mein Traum

Verkaufsfoto für Ricardo

Ich habe einen Traum: Trotz Verhaltensstörungen, Behinderungen, Funktionsschwächen und Handicaps entfalten diese Kinder ihr zwischenmenschliches, kreatives und intellektuelles Potenzial. Ihre Erfolgserlebnisse und ihr Identitätsgefühl hängen in Zukunft nicht mehr wie bis anhin alleine am labilen Faden eines schulischen Erfolges.

An ihren Stärken anknüpfend werden sie gezielt und individuell gefördert. So werden sie zu wertvollen und zufriedenen Mitgliedern in unserer Gesellschaft.

Ich bin fest davon überzeugt, dass auch Kinder und Jugendliche mit schulischen Minderleistungen, mit einer ADHS und anderen Problemen ein Recht darauf haben, sich zu entwickeln und stolz auf sich zu sein. Dafür stehe ich ein. Das sind wir ihnen und unserer Gesellschaft schuldig.

Glückliche Gesichter und strahlende Augen will ich sehen. Das ist mein Auftrag.

Fotografieren verleiht Flügel

Durch die Mitarbeit im fotoLux finden die Teilnehmer/-innen einen erlebnisorientierten Zugang in die unaufgeregte, ästhetische Fotografie. Ihrem Niveau entsprechend werden die Teilnehmer/-innen durch mich nicht nur auf einer fachlichen, sondern auch auf einer persönlichen Ebene angesprochen, beraten und gefördert.

Dabei stütze ich mich auf mein psychologisches Know-how sowie auf meine jahrzehntelangen Erfahrungen als passionierter Fotograf. Meine Rollen sind die des Mentors und des Spezialisten.

Die gemeinsame Arbeit im Studio und vor Ort, die Arbeit mit Photoshop sowie Besuche von Ausstellungen, begeistern. Sie führen die Teilnehmenden in einem positiven Sinn an ihre Grenzen. Sie lernen – vielleicht zum ersten Mal überhaupt – für sich zu lernen. Und das mit Spass.

Das stimuliert und motiviert sie. Die Teilnehmer-/innen trainieren exaktes und ausdauerndes Arbeiten. Und sie erfahren die Vorteile einer Zusammenarbeit im Team.

Für wen

An der Fotografie interessierte Kinder & Jugendliche, Hochbe­gabte, ADHS-Betroffene, Autisten, intelligente Kinder mit schulischen Minderleistungen oder Teilleistungsstörungen.

Atelier fotoLux

In Einzelstunden oder Zweiergruppen gewinnen die Teilnehmer-/innen Einblicke und Lernerfahrungen in den Bereichen fotografisches Sehen, Bildkomposition, Lichtsetzung, Aufnahmetechniken, Bildbearbeitung sowie Druck und Präsentation. Im Zentrum stehen dabei die Porträt-, Sach- und Landschaftsfotografie.

Fly ambasadors | 2017 | © Ben (10)

Zur Verfügung stehen ein kleines Foto-Studio, professionelles Fotografie-Equipment sowie modernste Hard- und Software zur Bildbearbeitung und zum Druck von Fotografien. Eine kleine Bibliothek mit Fachbüchern und Bildbänden steht bereit. Gearbeitet wird im Studio und draussen.

Die ausgearbeiteten fotografischen Arbeiten werden mit den Teilnehmenden geprintet, in einem selbst gefertigten Passepartout aufgezogen oder als Fotobuch ausgearbeitet. Zwischen den Terminen im Atelier fotoLux erledigen die Teilnehmer/-innen fotografische Hausaufgaben und erarbeiten sich ein Portfolio.

Darauf lege ich besonderen Wert

Aus meiner langjährigen Arbeit als Psychotherapeut weiss ich, wie wichtig der Einsatz wirksamer Therapiemethoden ist. Als therapeutisch noch bedeutsamer erwies sich jedoch die Beziehung zu meinen jungen Patientinnen und Patienten.

Auch meine Tätigkeit als Mentor beruht zuvorderst auf einer förderlichen Beziehung mit den teilnehmenden Kindern und Jugendlichen. Diese wird primär getragen durch meine Vorbildrolle, durch das gegenseitige Vertrauen, durch Kooperation und Kontinuität.

Dies unterscheidet die Arbeit im Atelier fotoLux prinzipiell von anderen, primär auf Wissenszuwachs ausgerichteten Gruppen- und Schulangeboten im Bereich der Begabtenförderung.

Voraussetzungen

Flair für Visuelles, Neugier und Interesse an der Fotografie. Nicht erforderlich sind fotografische Kenntnisse, gute Schulnoten in Zeichnen, Werken und Gestalten oder eine nachgewiesene hohe Intelligenz.

Kooperation

Bei Bedarf arbeite ich gerne zusammen mit Lehrer/-innen, schulischen Heilpädagoginnen und anderen Fachpersonen, die sich mit dem schulischen und persönlichen Wohlergehen der Kinder/Jugendlichen befassen. Bei allfällig erforderlichen Abklärungen und Therapien verfüge über ein grosses Netz an mir persönlich bekannten, qualifizierten und zuverlässigen Fachpersonen.

Kosten

Welche Kosten bei einer Mitarbeit im Atelier für die Eltern verbunden sind, erkläre ich Interessierten gerne auf Anfrage.

Kontakt

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